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Hochschulservice

Studienanfänger

Vor dem Studium: Wahl des Studienfachs und der Universität
Abikea, Abividerci oder doch lieber CanABIs? Jedes Jahr feiern sich unzählig viele Abiturienten und freuen sich oft vor allem auf das nun folgende Studium. Genau das Fach studieren, das man am liebsten mag, den eigenen Interessen folgen, sich weiterbilden und vielleicht sogar bei den Eltern ausziehen und eine richtige Studentenbude mit gleichaltrigen Mitstudenten bewohnen! Trotz aller Vorfreude auf die lang ersehnte Studienzeit können sich viele nur schwer entscheiden: Welches Fach ist das richtige? Etwas Handfestes wie Jura oder BWL, eine Geisteswissenschaft wie Germanistik oder Geschichte oder doch lieber eine richtige Naturwissenschaft - zum Beispiel Physik oder Chemie? Will ich am heimischen Studienort studieren oder lieber möglichst weit weg von zu Hause? Welche Uni hat den besten Hochschulservice? All diese Fragen beschäftigen junge Menschen vorm Studienantritt und sorgen für Unsicherheiten.
Zunächst einmal sollte die Auswahl des Studienfachs wohl überlegt sein. Die richtet sich nach persönlichen Interessen und Neigungen sowie nach späteren Berufszielen, die man schon ins Auge gefasst hat. Zwei große Bereiche des Studiums sind Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften. Zu den Naturwissenschaften gehören Fächer wie Chemie, Physik und Biologie. Hier gibt es einen straffen Stundenplan und jede Menge Formeln, abstrakte Denkkonstrukte und Naturgesetze. Ein Paradies für jeden, der sich schon in der Schule für Naturwissenschaften begeistert hat - ein Horror für solche, deren Sinn eher nach Poesie, Philosophie oder Geschichtswissenschaften steht. Letztere sind besser in geisteswissenschaftlichen Studiengängen aufgehoben, in denen weitgehend Texte analysiert werden, Gedanken großer Dichter und Denker nachvollzogen, interpretiert und weitergedacht werden. Außerdem gibt es noch berufsbezogenere Studiengänge wie BWL oder Jura, die ideal für Studienbeginner sind, die später einmal in der Wirtschaft oder im Rechtsbereich arbeiten wollen, also schon genaue Vorstellungen über ihre spätere Tätigkeit haben.
Nach der Wahl des Studiengangs sollte der Studiumsanfänger sich mit der Wahl der Hochschule beschäftigen. Hier spielen einige Faktoren eine Rolle: Soll sie in der Nähe der Heimat sein? In diesem Fall reduziert sich die Auswahl meist beträchtlich. Ein weiterer Aspekt sind die Studiengebühren: In den meisten Bundesländern werden Gebühren in Höhe von etwa 500 Euro pro Semester gefordert. In einigen Bundesländern - wie zum Beispiel Berlin oder Mecklenburg-Vorpommern - gibt es keine Studiengebühren. Dadurch werden diese Studienorte natürlich besonders attraktiv für weniger wohlhabende Studenten. Die wichtigste Frage lautet jedoch: an welcher Hochschule wird mein gewünschtes Fach auf bestem Niveau angeboten? Zwar haben viele Universitäten ähnliche Fächerangebote, doch unterscheiden sie sich oft stark in Sachen Qualität, Niveau und Ansehen. Hier helfen Hochschulrankings, die Auskunft über Universitäten und die verschiedenen Fächer geben. Das bekannteste Hochschulranking ist das CHE-Ranking.